...dann hat er was zu erzählen. Und wenn jemand nach Schweden fährt, dann muss er ganz viele Süßigkeiten kaufen. Wir befinden uns in einem Land in dem am Strand die Elche röhren, das Knäckebrot über die weiten leeren Straßen rollt und Schokolade, Lakritze und unzählige Kekssorten leise aus den Gebirgsquellen rieseln. Wir denken an Möbelhäuser, wir denken and Hot Dogs und wir denken vor allem an Eins: Marabou. Das Deutsche Milka, das Britische Cadbury und doch einzigartig schwedisch. Die riesigen gelben Tafeln blinzeln einen jeden Tag in den Geschäften verführerisch von allen Seiten an. Widerstand zwecklos. Und so sind wir heute qualvoll in die Fänge zweier ganz besonders unwiderstehlicher Kandidaten geraten. Qualvoll war diese Erfahrung jedoch bei weitem nicht. Die "Digestive" feurig rote Vollmilchschokolade mit knusprigen Kullervollkornkeksen leerte sich im Sekundentakt und auch die "Caribbean" limitierte Sommeredition verstand es, den ein oder anderen Kokosliebhaber durch einen zarten Hauch von Banane die Füße vom Boden zu reißen und den grauen schwedischen Regenhimmel in eine fruchtig-süße Sonneninsel zu verwandeln. Wer seinen nächsten Urlaub also schon geplant hat, sollte einen extra großen Koffer mitnehmen, um genug Schokolade exportieren zu können. Es erwarten einen nicht nur die üblichen drei Marabou-Sorten aus dem Ikea, sondern eine ganze Mannschaft diverser Zusammensetzungen, wie zum Beispiel Apfelsinkrokant, Gräddnougat oder Marabou Polka: eine Vollmilchschokolade mit lustigen roten Pfefferminzbonbon-Stückchen. Essen wird in Schweden üblicherweise in Großformat erworben. Deshalb kaufe ich auch die standardmäßigen 180 Gramm-Tafeln. Länger halten tut sie trotzdem nicht. Einen kleinen Trost gibt es allerdings: Auch wenn es die Tage vielleicht sind, zu kurz kommt bei dieser Auswahl niemand :)
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