Ein Wochenende in Stockholm stand auf dem Plan. Drei sonnige frühherbstliche Tage an der frischen Luft. Und natürlich schwirrte wieder der süße Duft von Zimt durch die Gassen. Ich habe schon erwähnt, dass dem Kanel nicht zu entkommen ist, solange sich die Füße auf schwedischen Territorium befinden. Deshalb hilft nur reine Konfrontation und ran an den Speck. Oder Kanel vielmehr.
Geht man in Schweden in den Pressbyrån, dann bekommt man dort alles was auch in Deutschland in einem Lotto Toto Laden zu finden ist: Zeitungen, Lottoscheine, Zigarretten etc. Aber etwas ist anders. Hübsch aufgetürmt liegen überall die riesigen Kanelbullar. Leckere süße Zimtschnecken, die den ganzen Laden mit Wärme erfüllen und das zu jeder Jahreszeit. Meine schönste Entdeckung dieser Art war in diesem Zusammenhang eine Vereinigung der ganz besonderen Sorte: Kanelbullar mit Daimfüllung. Zwei äußerst wichtige und bekannte schwedische Läckerbiten gemeinsam in einer Speise. Keine Frage ob das gut schmeckt. Natürlich tut es das. Deshalb haben wir uns auch sofort wieder zur Fika getroffen und die Schnecken genüsslich verzerrt. Eingerollter Hefeteig, cremiges Daimcaramel und als Krone grobkörnige Zuckerstreusel. Simple und lecker - beim nächsten Mal werden die ganz einfach selber gebacken.
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